Kaufberatung - Putter


Welcher Putter ist für mich geeignet?

Im Englischen sagt man ‚Drive for show, putt for dough‘, was soviel heißt wie „Mit dem Driver kann man angeben, mit dem Putter Geld verdienen“. Wenn ein guter Spieler ein Ergebnis knapp über Par spielt, dann hat er für fast die Hälfte seiner Schläge den Putter verwendet. Der Einfluß des Putts kann nicht überbewertet werden – dennoch wird das Putten oft vernachlässigt. Viele Golfer schlagen auf der Range lieber lange Drives als diffizile Putts auf dem Putting Green zu üben (Golf Profis verbringen natürlich demgegenüber viele Stunden auf dem Üb-Grün).

Bei den Puttern gibt es mehr Bauarten als bei allen anderen Schlägern Ihres Bags – Offset, Mallet, Belly, Two-Ball, Blade, usw. usf. – auch die Preise unterscheiden sich stark. Einen Billigputter bekommt man schon für 15€, für TopModelle legt man 250€ aufwärts hin.

Welchen Putter nimmt man also am Besten? Die Antwort ist: den, mit dem Sie sich wohl – und natürlich sicher fühlen. Da kommt es vor allem auf’s Durchprobieren an. Wir können hier nur ein paar generelle Tips bezüglich der unterschiedlichen Modelle geben.

Um die Auswahl einzugrenzen haben wir hier eine kleine Hilfe für Sie zusammengestellt.

 1: Putter-Bauweise

 2: Schaft-Bauweise

 3: Schlagflächen – Einlagen und Materialien

 4: Länge des Putters

Putter-Bauweise

Ursprünglich gab es drei Bauarten für Putter-Köpfe: Bade, Half-Mallet und Mallet – unten finden Sie einige aktuelle Beispiele:



  • Classic Scotty Cameron Blade Putter
    Sieht gut aus – sehr einfach gehalten – aber nicht sehr fehlerverzeihend, wenn Sie den Ball nicht mittig treffen.

  • Ping modern-day B60 Half-Mallet Putter
    Gutes Spielgefühl – und definitiv leichter zu spielen als der klassische Blade-Putter oben

  • Yes! C-Groove Olivia Mallet Putter
    Schwerer, mit einem kräftigen Spielgefühl, wie es heute von vielen Golfern bevorzugt wird. Zusätzlich zum klassischen Aussehen der anderen Putter oben gibt es einige exotisch anmutende Köpfe zu kaufen – alle darauf ausgerichtet, den Ball leichter auszurichten und das Verdrehen des Kopfes zu vermeiden, wenn Sie den Ball nicht genau mittig treffen.

  • Odyssey White-Hot 2 Ball
    Der bekannteste und meistverkaufte Putter der Geschichte. Aber jetzt kommen noch viel exzentrischere Bauarten.

Werfen Sie einen Blick auf den neuen Monza Spider von TaylorMade und den Futura von Scotty Cameron. Tom Morris würde sich vermutlich im Grabe umdrehen.

TaylorMade Rossa Spider and Scotty Cameron Futura putters

Schaft-Bauweise

Die Art, wie der Schaft gestaltet ist, hat auch eine Auswirkung auf das Spielgefühl. Die meisten heutigen Putter haben einen Offset-Schaft – d.h. der Schaft (oder die Kopfform) ist so gewählt, daß der Schaft über dem Ball ist (und der Kopf hinter dem Ball) – wie man hier bei diesem Scotty Cameron Detour sehen kann. Ein Offset-Kopf erfüllt zweierlei Funktion - er sorgt dafür, daß Sie Ihre Augen über den Ball plazieren können und ihn so besser sehen – und, was wichtiger ist, daß Ihre Hände im Treffmoment vor dem Ball sind – unerläßlich, um sicherzustellen, daß Sie den Ball gerade treffen.

Schlagflächen – Einlagen und Materialien

Putter-Schlagflächen werden heutzutage aus einer Vielzahl von Materialien hergestellt – neben Stahl findet man Gummi, Nickel, Kupfer, Aluminium – sogar Keramik – und jedes Material hat Auswirkung auf Klang und Spielgefühl. Generell kann man sagen, daß man für harte, schnelle Greens eher eine weiche Einlage braucht, für langsamere Greens etwas Schwereres. Letztendlich kommt es aber auf Ihre persönlichen Vorlieben und darauf, womit Sie sich am meisten wohlfühlen, an. Am Besten Sie probieren so viele Putter aus, wie möglich.

Ping Gi2 and Odyssey Rossie Steel Putter

Das blaue Urethan-Insert von Ping sorgt für ein weicheres Spielgefühl bei den G2i Puttern. Einen ähnlichen Effekt erzielt Odyssey mit seiner Dual Insert Technologie mit gefrästem Edelstahl bei seinem White Hot Urethan-Insert. Dies sind nur 2 Beispiele

Länge des Putters

Die übliche Länge von Puttern ist 35‘‘ – aber es gibt auch eine gute Auswahl an kürzeren Puttern mit 34‘‘ oder 33‘‘ Länge. Alle Putter bei Golfbidder haben die Länge, welche in den Anmerkungen angegeben ist. Es gibt ‚mid-length‘, ‚Belly‘ und lange Putter.

Bernard Langer with long putter

Belly Putter

Belly Putter werden an der Taille angelegt und reduzieren so die Bewegung aus dem Handgelenk – da viele Golfer zu „fummelig“ putten, d.h. sie versuchen den Ball mit dem Putter zu ‚führen‘. Belly Putter sind i.d.R. zwischen 41‘‘ & 45‘‘ lang.

Chest Putter

Chest oder ‚lange‘ Putter sind noch länger, sie liegen auf dem Brustkorb auf – das Ziel ist, einen weichen, schwingenden Pendeleffekt beim Schlag zu erzeugen und natürlich, Bewegungen aus dem Handgelenk zu vermeiden.

Lange Putter sind i.d.R. 45‘‘-50‘‘ lang. Lang-Putter eigenen sich besonders für Menschen mit Rückenbeschwerden (weil man sich nicht über den Ball bücken muß), andererseits ist es natürlich mit einem Lang-Putter schwieriger, die richtige Entfernung zu treffen.

Und, um ehrlich zu sein, sind sie etwas unbequem zu transportieren. Wir raten eher zu einem Putter mit Standardlänge, wenn Sie nicht gerade große Probleme bei kurzen Putts haben.

Bernard Langer with long putter

Zusammenfassung

Wir hoffen, daß diese kurze Einführung hilfreich für Sie war. Probieren Sie einfach ein paar Putter aus – wenn Ihnen etwas nicht zusagt, können Sie von unserer Rückgabegarantie Gebrauch machen.

Sollten Sie weitere Fragen zu der Auswahl an Puttern haben, können Sie gerne unseren PGA-qualifizierten Kundenservice anrufen.

Telefon: +44 (0)208 401 6901

Unsere Mitarbeiter sind Montag – Freitag von 0900-1800 GMT für Sie da. Für Kundenservice in deutscher Sprache können Sie sich gerne an Ihren Kundenberater Herrn Beckendorf unter sven@golfbidder.co.uk oder der kostenfreien Rufnummer 0800 181 4778 (Deutschland), 0800 296 008 (Österreich), 0800 564 789 (Schweiz) wenden.